Meine Webseite war hinüber

Meine Webseite www.weitwanderwege.eu auf wordpress wurde gehackt oder besser, ich habe sie versehentlich selbst demoliert. Ich kann sie weder aufrufen noch updaten. Derzeit sind hier in diesem Blogger noch die Vorschlagfotos von WordPress. Wenn alles gut geht, poste ich hier meine nächste Reise auf dem Via del Volto Santo.

Inzwischen hat wordpress meine o.g. Webseite  mit den Jakobswegen, Pilgerwegen und anderen Weitanderwegen wieder korrigiert und ich kann mich wieder einloggen. Trotzdem – diese Seite hier bleibt bestehen. Die o.g. Seite hat jede Menge Wege, die teilweise aneinander anknüpfen, die Seite erhält fast täglich neue Einträge. Dort ist eine Suchmaske, in der man nach Stichworten oder Städten suchen kann.

Im übrigen bin ich begeistert, meine Seite wird in Colorado, Berlin und Rostock aufgerufen, die meißten Aufrufe kommen jedoch aus Hong Kong. Es bringt Spaß zu sehen, woher die interessierten Leser kommen. Deshalb wird es demnächst noch mehr Fotos geben, Bilder sind international.

Mein erwähnter Bedienerfehler meine Webseite hat mich gelehrt: Lieber nicht alle Daten in einem Blog verwalten sondern eher verteilen. Meine Reiseplanung im Detail zur nächsten Tour steht deshalb auf Google sites und bleibt da auch. Jetzt schicke ich mir diesen link per email auf mein Smartphone und hoffe, daß ich mich unterwegs tatsächlich einloggen kann.

Anreise mit dem Nachtzug nach Florenz

Die Entscheidung, den Nachtzug zu nutzen hat sich gelohnt. Wir waren zwar länger unterwegs, hatten aber dafür eine total entspannte Anreise. Wir hatten im Abteil nette Gesellschaft von einer schwedisch-griechischen Familie mit zwei kleinen Kindern und kamen noch vor dem Frühstück in Florenz an. Etwas exotisch war für mich allerdings der österreichische Akzent, ich habe dort am Bahnhof nur die Lautsprecheransagen verstanden, das Bahnpersonal sprach eine mir völlig unbekannte Sprache. Naja, die deutsche Bundesbahn ist dann aber doch etwas seltsam. Sie tun so familienfreundlich und Kleinkinder dürfen kostenlos mitfahren, Platz bekommen Sie aber nicht. Wer keine Fahrkarte hat bekommt auch keinen Sitzplatz. Die Eltern dürften die ganze Nacht entweder die Liege im Liegewagen mit dem Kind teilen oder den Sprössling im Sitzwagen auf dem Schoß nehmen. Wer Kinder hat weiss ganz genau, dass so was Stress pur ist. Auf der Rückfahrt waren wir im Sitzwagenabteil also mit 8 Personen statt 6. Laut Bundesbahn könnten durchaus mehr uns Anteil passen. Irgendwie sind die ziemlich familienunfreundlich.

Die Weiterfahrt nach Pontremoli verlief ebenso reibungslos. Beeindruckend war der Blick auf die Steinbrüche in Carrara und der sagenhafte Blick auf die Alpen.